SpoRAC meets Weck, Worscht un Woi – 36 Grad und es geht noch heißer...

Viel Sonne, über 30 Grad und ein laues Lüftchen – der Himmel meinte es bestens mit allen, die sich zum zehnjährigen Meets-Jubiläum in die rheinlandpfälzische Landeshauptstadt Mainz aufmachen sollten. Eingerahmt von den Weinbergen Rheinhessens, dem Rheingau sowie dem Main-Taunuskreis, war also angerichtet.

Über 120 aktuelle und ehemalige RAC´lerInnen fanden am Abend des 13. Juli den Weg zur ausgewählten Partylocation – dem Vereinsheim der Bundesliga-Baseballer der Mainz Athletics. Zu Fuß, per Auto, Bus, Bahn und Straßenbahn oder auch per Taxi trudelten nach und nach viele bekannte und einige neue Gesichter ein, die nach ausdauernden freudigen Begrüßungen in entspannter Atmosphäre in den Abend starteten. Kulinarisch bestens versorgt von Bullys Burger-Truck und ausgestattet mit den ersten Kaltgetränken wurden so, zunächst in Grüppchen, Gespräche über „Gott und die Welt“ geführt.

Später als geplant, aber erfreulicherweise noch früh genug für den geistigen und physischen Zustand der Gäste, konnte dann vom OK das offizielle „Willkommen“ ausgesprochen werden. Gratuliert und besungen werden konnte dabei unter anderem Chris H. anlässlich seines Geburtstags sowie Lutz T. aka. „Thieme Maschine“ zur Präsidentschaft des Landessportbundes Rheinland-Pfalz. Nachdem im Anschluss alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre jeweiligen Teams für das anstehende „SpoRAC-Pub-Quiz“ gefunden hatten, wurde in gewohnt lockerer und dennoch ehrgeiziger Runde das Wissen zu den vergangenen neun Meets-Wochenenden abgefragt.

Ob der Sieg des Teams „Island“ jedoch dem eigenen Wissen, dem Glück beim Raten oder den motorischen Schwierigkeiten bei der Bedienung der Handytastatur der anderen Teams (war es doch schon etwas später) geschuldet war, kann und soll an dieser Stelle nicht beantwortet werden…

Dass der weitere Verlauf der Nacht – die erst gegen 05:30 Uhr ein Ende fand – als voller Erfolg bezeichnet werden kann, beweisen zahlreiche Bilder und Videos, die am darauffolgenden Tag in unterschiedlichen Kreisen die Runde machten.

Etwas überraschend war daher, dass am Samstagvormittag über 40 Personen im Schatten des Doms zum Frühshoppen auf dem Mainzer Marktfrühstück begrüßt werden konnten. Während das OK die morgendlichen Stunden bereits wieder für organisatorische Aktivitäten zu nutzen wusste, ließen sich die Damen und Herren in der Stadt bei bestem Wetter die feinsten Tropfen rheinhessischer Lebenskultur munden.

Zum Mittagessen wurde dann ab 12:30 Uhr im Außenbereich der OPEL-Arena in den Feldern vor den Toren von Mainz geladen. Am reichhaltigen Buffet war für jeden etwas dabei, so dass es gut gestärkt für die folgenden Stunden zunächst ins Stadion für das jährliche Gruppenfoto ging (böse Zungen behaupten, dass das Konsumverhalten und Wetter vereinzelt zu artistischen Darbietungen beim Erheben aus den Sitzen geführt haben sollen…).

Um die Gemüter wieder etwas abzukühlen, stand hiernach der fachliche Teil des Meets an. Maja (Soccergolf), Florian und Rico (Footvolley) sowie Alex, Fabian und Manuel (Headis) stellten ihre jeweiligen Sportarten abwechslungsreich vor, berichteten von Entstehung und Entwicklung, blickten in die Zukunft und schmückten ihre Beiträge mit zahlreichen interessanten sowie gleichermaßen lustigen Anekdoten. Den Abschluss des fachlichen Teils bildete wie gewohnt unser Vorstand, der über das vergangene Jahr berichtete und unterschiedlichste Ehrungen und Danksagungen vornahm.

Die kommenden Stunden wurden dann genutzt, um in der Nachbarloge Fußball und/oder Tennis zu schauen, sich auf dem Balkon der Loge in kleinen Gruppen auszutauschen, sich auf der Dachterrasse des Stadions in Headis auszuprobieren (was übrigens zu emotionalen Ausbrüchen wie bei Überholmanövern in der letzten Runde bei Mario Kart führen kann) oder einfach nur faul in der Sonne zu liegen und die Akkus für das abendliche Highlight des Wochenendes aufzuladen: die Funzelfahrt.

Mit zwei Reisebussen ging es nach Oppenheim, wo zahlreiche Planwagengespanne auf uns warteten, die uns die kommenden 2,5 Stunden bei Weck, Worscht und Woi durch die umliegenden Weinberge des Rheintals fahren sollten. Der gut gelaunte Haufen war bereits vor der Abfahrt so euphorisiert, dass die ausgesprochen freundliche Begrüßung des Chef-Winzers unter anderem mit einem breiten Lächeln und freudigem Winken aus einem der Planwagen erwidert wurde.

Die folgende abendliche Fahrt in den Sonnenuntergang, die mit ununterbrochenen Gesangseinlagen der gut gelaunten Fahrgäste auch akustisch untermalt wurde, wird wohl allen noch lange im Gedächtnis bleiben. Entgegen aller Befürchtungen schaffte es dann auch der gesamte Mob, sich die Fahrt über so vorbildlich zu verhalten, dass keine/r den Rückweg zu den Bussen zu Fuß antreten musste.

Der Transfer zurück nach Mainz verlief, wie es sich jeder, der nicht dabei war und diese Zeilen liest, wahrscheinlich auch vorstellt. Worten bedarf es hier nicht mehr. Nach einer kurzen Verschnaufpause vorm Mainzer Kulturclub Schon Schön (das K steht für „hier regiert der RAC“) ging es dann für einen Großteil der Truppe ins Innere, um bei weiteren Kaltgetränken und Indierock-Beats den Körper final auf seine Schmerzgrenze zu testen.

Aufgrund der lauen Sommernacht standen, saßen und lagen auch vor der Location noch zahlreiche RAC´lerInnen und machten die Nacht zum Tag. „Knallvoll“ an Erlebnissen, Emotionen und wohl auch Drinks, ging für alle dann irgendwann dieser herausragende und lange Tag zu Ende.

Bereits am Sonntag im Rahmen des abschließenden Brunchs wurde klar, dass auch dieses Meets ein würdiges weiteres Kapitel in der sagenumwobenen Meets-Reihe geschrieben hat.

Schließen möchten wir mit dem Zitat eines minimal angeheiterten jungen Mannes von Samstagnacht:

„Klausuren kommen und gehen – das Meets (und Malle) sind nur einmal im Jahr!“

Wir sehen uns 2019 in Hamburg.

RAC olé!

Kamera-Bilder gibt’s hier:

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und die der Fotobox hier:

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