SpoRAC meets Pott – Leider Geil!!

Was für ein Wochenende! Knapp 40 intensive Stunden „SpoRAC meets“ liegen wieder hinter 96 Teilnehmern. Eine Zeit mit vielen unvergesslichen Momenten, einem attraktiven Mix aus Networking und Party und am Ende auch ner Menge Kopf- und Gliederschmerzen ;-)! Das Urteil des Vorstands lautet daher – leider geil. Das Organisationskomitee (OK) sagt zufrieden – supergeil.

Das OK, bestehend aus Andreas Wäschenbach, Victor vom Kolke, Simon Gauß, Michael Jacoby und Andreas Kranich, musste allerdings vor Beginn noch eine Schocknachricht verdauen. Spielleiter der DKB Handball-Bundesliga, Clubkamerad und OK-Goldie Andreas „Knoten“ Wäschenbach fiel verletzungsbedingt für das gesamte Wochenende aus.

Das OK bewahrte aber die Ruhe und führte gekonnt durch das Programm. Mit der Gruppenführung „Über Kohle und Kumpel‘ begann der „inoffizielle“ Teil des Wochenendes. Begleitet von ehemaligen „Kohle-Kumpels“ erkundeten die Teilnehmer die berühmte Zeche Zollverein, die noch bis 1986 täglich über 8.000 Tonnen Kohle zu Tage brachte.

In kultiger Atmosphäre folgte die Auslosung für das Drachenbootrennen am Samstag. Der Verlust Wäschenbachs schmerzte hier besonders. Moderator Victor vom Kolke zeigte Nerven, verlor völlig den Faden und führte nur sehr mühselig durch den Programmpunkt – sogar OK-Kollege Kranich landete im falschen Lostopf – das Chaos war perfekt.

Voller Tatendrang und noch mit viel Elan versammelten sich im Anschluss die frisch zusammengewürfelten Teams und besprachen schon erste taktische Maßnahmen. Zum Ausklang des Abends ging es in den wohl angesagtesten Club Essens – die Mupa! Das verantwortungsvolle OK zeigte auch dort seine Qualitäten als Gastgeber und betreute die Teilnehmer fürsorglich bis in die frühen Morgenstunden.

Am Samstagvormittag galt es, die eigenen grauen Zellen wieder auf Vordermann zu bringen. Der Daniel Düsentrieb des OK, Michael Jacoby, entwickelte ein völlig neues Konzept des SpoRAC-Netzwerkens und funktionierte den Baldeney-Beach kurzerhand zu einer großen Networking-Area um. Die Aufgabe bestand darin, die eigenen Fähigkeiten und Wünsche mit anderen SpoRAClern zu teilen, um im Anschluss gemeinsame Ideen und Projekte für die Zukunft zu entwickeln. Nach einer kurzen Aufwärmphase wurden fleißig Kontakte geknüpft. Das eifrige Geplauder am Ende zeigte, dass die Kontaktbörse funktionierte.

Im Anschluss an das Bildungsprogramm ging es zum sportlichen Teil über. Der T-1000 des TSC Eintracht Dortmund, Thorsten Hütz, brachte die müden Muskeln innerhalb weniger Minuten wieder auf Betriebstemperatur. Frisch aufgepumpt ging es dann zu Wasser. Bei der Einführung lernten die Mannschaften, wie sie die nötige Harmonie und Synchronität beim Paddeln erreichen – zumindest theoretisch…

Nach der Einführung begann die Jagd nach den schnellsten Zeiten. Die ausgeglichenen Teams versprachen eine hohe Leistungsdichte und spannende Rennen über die 200 Meter Distanz. Bei noch hervorragenden äußeren Bedingungen zeigte das Team „rot“ eine besonders ansprechende Leistung und erzielte die Tagesbestzeit mit 58,3 Sekunden. Leider brachte den Siegern dies nur den Titel der „goldenen Ananas“, da der Wettergott den Wettbewerb abrupt beendete. Der Stimmung tat das keinen Abbruch; statt Muskelkater und Sonnenbrand gab es nun „Schröder Helles“ und Bratwurst.

Ab 20.00 Uhr stand der Podiumstalk auf dem Programm. Hajo Sommers (Präsident von RW Oberhausen), Dr. Michael Welling (1. Vorsitzender von RW Essen) und Torsten Knippertz (Stadionsprecher von Borussia Mönchengladbach) plauderten im Essener Katakombentheater aus dem Nähkästchen – Fußball im emotionsgeladenen Ruhrgebiet lautete das Thema. SpoRAC-Vorsitzender Haider Hassan zeigte trotz 24-Stunden Programm in den Knochen noch keine Ermüdungserscheinungen und führte souverän durch den Talk.

Ein emotionaler Höhepunkt folgte, als Alexander Kiel für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement im SpoRAC-Vorstand – zuletzt als Vereinsvorsitzender – geehrt wurde. Kiel zeigte sich tief berührt und rang nach Fassung. Das Publikum bedankte sich bei ihm mit einem nicht enden wollenden Applaus und stehenden Ovationen.

Dank neuester Technik konnte auch der SpoRAC-Gründungsvater und Dauerteilnehmer Prof. Thieme der Veranstaltung beiwohnen. In einer Videobotschaft grüßte der ebenfalls ausgeschiedene SpoRAC-Vorstand alle Teilnehmer aus Kanada in Richtung Pott und bedauerte, diesmal nicht mit dabei sein zu können.

Der Abend endete in der Essener Frida und gab den Teilnehmern genügend Raum, um ausgiebig und ausgelassen zu feiern.

Aufgrund mehrerer Bewerbungen für die Ausrichtung des „Meets 2015“ blieb der Staffelstab nach der Veranstaltung noch in den Händen des Vorstands, der nun in den nächsten Wochen den kommenden Ausrichter bekannt geben wird. Denn eines ist klar, auch 2015 heißt es wieder irgendwo in Deutschland RRRRRR – AAAAAA – CCCCCC, R-A-C OLÉ. Das ehemalige „OK Pott“ freut sich schon!